Spanische Tortilla

Mein Opa fährt schon seitdem ich mich erinnern kann mindestens einmal im Jahr nach >Spanien und auch wir sind als Kinder einmal im Jahr dort gewesen. Mittlerweile ist er in Rente und verbringt die meiste Zeit des Jahres mit meiner Oma dort. Ich muss sagen, ich kann es verstehen. Ich würde vermutlich einfach komplett dorthin gehen, vor allem wenn es mir dort gesundheitlich auch noch besser geht. Das Klima und auch das Essen sind einfach besser dort.

Das Essen aus dem Grund, weil man dort über den Markt geht und die Lebensmittel erntereif kauft, der Fisch frisch aus dem Meer kommt und es geschmacklich dadurch nochmal besser ist.

Von meinem Opa habe ich gelernt Tortilla zu machen. Sie ist jetzt nicht so schlotzig wie das Original aber die Konsistenz ist Geschmackssache. Je flüssiger es sein soll desto schneller holt man sie vom Herd.

Man braucht für 4 Personen

  • 700 g Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 8 große Eier
  • ½ Bund Petersilie
  • Salz und Pfeffer

So geht’s:

Wenn ich noch gekochte Kartoffeln vom Vortag habe nehme ich diese und schneide sie in Scheiben, ansonsten schäle ich rohe Kartoffeln und schneide sie in dünne Scheiben.

In einer Pfanne brate ich sie dann von allen Seiten goldbraun in Olivenöl an. Bei rohen Kartoffeln so lange bis sie gar sind. Während die Kartoffeln braten schäle ich die Zwiebeln und schneide sie in feine Streifen welche ich kurz bevor die Kartoffel fertig sind in die Pfanne hinzugebe. Zwiebeln gibt man nicht sofort mit dabei, weil sie dann schnell verbrennen und bitter werden. Das Ganze wird dann 2 Minuten weitergebraten. In dieser Zeit gebe ich die Eier mit der Petersilie, den Gewürzen in eine Schüssel und püriere das Ganze kurz. Nun füge ich die Eimasse in die Pfann hinzu, Rühre kurz durch und mache einen Deckel auf die Pfanne. Das Ganze lasse ich dann bei geringer Hitze garen. Nach ca. 5 Minuten drehe ich dann die Tortilla und gare sie noch kurz von der anderen Seite.

Meine Kinder nennen sie Kartoffelkuchen, weil sie so schön rund aussieht, wenn sie auf dem Brett liegt und wir sie dann wie einen Kuchen aufschneiden.

Dazu gibt es dann oft Zaziki und/oder Salat.

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