Sauerteigbrot

Einen Brotteig anzusetzen ist eigentlich keine große Kunst. Besonders gut für einen Sauerteig eignen sich Dinkel- und Roggenmehl. Am ersten Tag mache ich grundsätzlich immer nur Roggen, da dieser der beste Starter für einen Sauerteig ist. An den folgenden Tagen variiere ich das Mehl dann auch mal, ja nachdem welches Brot ich denn backen möchte. Der Vorteil ist, man hat nicht immer den gleichen Geschmack. Am 5 Tag vor dem verfeinern des Teiges mit weiteren Zutaten nehme ich immer 3 EL Sauerteig weg für den nächsten Brotansatz. Der neue Sauerteig hat dann vom ersten Tag an schon Energie. Es ist quasi wie diese kleinen Päckchen, die man kaufen kann, um einen Brotteig anzusetzen. Bei Weißmehl ist das Verhältnis zu Wasser 1zu1 bei Vollkornmehlen weicht es etwas ab.

Hier habe ich mal ein Roggenbrot für euch aufgeschrieben.

1.Tag 100 g Roggenvollkornmehl und 150 g Wasser

       In einer Schüssel verrühren und abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen,

       Die Bakterien in der Luft nehmen ganz langsam die Fermentation auf

2.Tag 50 g Roggenvollkornmehl und 75 g Wasser

       Jeden weiteren Tag wird etwas Mehl und entsprechend Wasser hinzugefügt alles verrührt,

       wieder abgedeckt und weiter in Ruhe stehen gelassen.

3.Tag 100 g Roggenvollkornmehl und 150 g Wasser

        Ich gebe immer zur morgens ungefähr zur gleichen Zeit die Zutaten hinzu…es ist besser den Teig

        Regelmäßig zu füttern. Ab dem dritten Tag bilden sich langsam Blasen.

4.Tag 100 g Roggenvollkornmehl und 150 g Wasser

5.Tag am 5.Tag wird gebacken. In unser Lieblingsbrot packen wir noch viele andere leckere Zutaten. 30g Chiasamen, 60g Sonnenblumenkerne, 30g Leinsamen 30g Sesam, 80g Öl, 15g Salz, 200g Roggenvollkornmehl

Den fertigen Teig fülle ich dann in eine mit Backpapier ausgelegte Brotform und lasse sie nochmal 2 Stunden an einem warmen Ort abgedeckt stehen.

Anschließend backe ich das Brot, ohne Abdeckung bei 200°C ca.2 Stunden auf der mittleren Schiene. Nach den ersten 45 Minuten hole ich das Brot aus der Form und lasse es so auf dem Gitter weiterbacken. Damit das Brot besser aufgeht und saftiger bleibt stelle ich eine Ofenfeste Schale mit Wasser unten in den Ofen.

Das Brot ist fertig, wenn es schön gebräunt ist und wenn es sich beim Klopfen auf die Unterseite

Knusprig anhört.

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